Status – Symptome, Regeln, Strategien

Workshop in Berlin, 26. und 27. Januar 2019

Der Status-Tanz: einer kämpft sich gerade nach oben, einer weicht aus, einer gibt nach, einer unterstützt den anderen, einer hängt sich an, einer stellt sich unter, zwei sind kurz im Gleichgewicht. Wir sind gut beraten, wenn wir die Status-Choreografien kennen und durchschauen.
Wer hat wann warum welchen Status? Wie wird der Status hergestellt? Und woran erkennt man ihn?
Wir machen uns klar, dass es ziemlich viele verschiedene Status-Hirarchien gibt, wann welche “greift” und dass wir auch gegenüber Räumen und Objekten immer einen definierten Status haben und zeigen.
Wir erarbeiten uns diese Themen praktisch mit szenischen Improvisationen, prüfen und messen die Resultate an der eigenen Wahrnehmung und an der Beobachtung von außen.
Wir legen den Schwerpunkt auf die Körpersprache und arbeiten vorwiegend nonverbal – mit Ausflügen in den sprachlichen Bereich.

Für Theaterleute gehört die Auseinandersetzung mit Status zu den Basics. Denn auf der Bühne ist Status der Handlungsmotor schlechthin. Wenn er hakt, stottert, stehen bleibt – kollabiert die Szene.
Im “echten Leben” ist Status ein wichtiger Triggerpunkt für das Selbstbewußtsein und höchst relevanter Teil jeder Kommunikation. Die Regeln sind beiden Fällen die gleichen.
Deshalb profitieren von diesem Kurs neben allen Theatermachern auch Menschen in sozialen und pädagogischen Berufsfeldern, Coaches, Therapeuten und privat Interessierte. Link zur PDF-Ausschreibung