Pantomime – Technik und Szene

Workshop in Berlin, 12. bis 14. Januar 2018

Das technische Prinzip verstehen, trainieren, umsetzen. Daraus Szenen entwickeln.

Die Pantomime-Technik schafft Illusionen. Sie arbeitet mit imaginären Objekten, mit imaginären Kräften, Gewichten, Partnern, sie schafft in einem imaginären Raum die Illusion von Fortbewegung. Dazu benutzt sie spezielle Bewegungsabläufe, die im Alltag nicht vorkommen und auch in anderen Theater- und Bewegungsfächern nur selten auftauchen. Körperwellen, Isolationen, Fixpunkt, zeitverzerrte Bewegungen.

Wir nehmen uns die einzelnen Techniken vor, schauen uns an, welche geometrischen und physikalischen Phänomene dahinter stecken, analysieren die Bewegungensabläufe und trainieren sie. Nach diesem Muster gehen wir durch alle Grundtechniken: ziehen, schieben, heben, greifen, gehen auf der Stelle.
Von den Techniken ausgehend entwickeln wir kurze Szenen. Wir beschäftigen uns mit den Fragen: Was ist das Spezielle an einem Pantomime-Solo? Wie kann man eine pantomimische Szene für mehrere Spieler inszenieren? Wie nutzt man die Stilmittel der Pantomime?
Wir üben gleichermaßen das Spielen wie das Beobachten aus der Sicht der Regie.

Wir brauchen bequeme Kleidung, einen warmen Pullover, dicke Socken oder weiche Trainingsschuhe.
Der Kurs wendet sich an Schauspieler und Schauspielbegeisterte, Improspieler, Mimen, Pantomimen, Sänger und Tänzer. Der Kurs ist für Einsteiger/Anfänger und Fortgeschrittene geeignet, denn wir arbeiten in Kleingruppen auf unterschiedlichem Niveau.
Die Unterrichtssprache ist deutsch, bei Bedarf auch englisch.

der Workshop findet statt vom 12. bis 14. Januar 2018

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