Maskenspiel 2 – Körpersprache, Improvisation, Szene

30. Nov. bis 3. Dez. 2017 in Wien

Eine Maske nimmt uns wichtige Teile der Mimik und gibt uns dafür einen “Typen” vor. Nun muss der Körper einerseits diesem Masken-Typen gerecht werden, andererseits – eben ohne Beihilfe der Mimik – alle seine Emotionen zeigen.
Das ist das Schwierige und Großartige am Maskenspiel.

Die Körpersprache der Masken ist oft grotesk: wir sehen die emotionalen Regungen wie durch ein Vergrößerungsglas. Und wir spüren überdeutlich, was sich alles im Körper abspielt. Diese Erfahrung mit den Masken hilft später – beim Schauspiel, bei den Pantomime, bei allen darstellenden Künsten -, Emotionen “im Körper zu haben”, auch wenn die Emotionen nur noch ganz klein und fein zu spielen sind.

Im Kurs werden wir mit allen Mitteln an diesem Thema arbeiten: mit körpersprachlicher Analyse, mit solistischen Spontan-Improvisationen, mit Gruppenszenen; mit und ohne Text. Wir schließen damit an die Arbeit des Kurses im Sommer an, vertiefen, verfeinern und entdecken neu. Wir arbeiten mit handgefertigten Halbmasken aus Leder, angelehnt an die Masken der Commedia dell’Arte. Es stehen ausreichend zur Wahl.

Den pantomimischen Trainingsteil richten wir auf die Bedürfnisse der Masken aus, wir trainieren Isolationen, Wellen und Basistechniken.

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